
Auf diesem Bild sehen Sie die Welpen kurz nach der Geburt. Sogar die Nabelschnüre sind sichtbar. Diese fallen nach ungefähr 2 Tagen von alleine ab. In der ersten Lebenswoche sind die Welpen blind und taub. Das heißt, die Augen und Ohren sind noch fest verschlossen. Nur der Geruchssinn funktioniert erstklassig. Genau wie der Saugreflex und das im Kreis krabbeln, handelt es sich um angeborene Eigenschaften.
Am Geruch erkennt der Welpe seine Mutter. Man sagt, dass jeder Welpe seine eigene Zitze hat.
Legt man einen Welpen allein auf eine Decke, wird er sich sofort auf die Suche nach der Mutter und den restlichen Geschwistern machen. Hierbei krabbelt der Welpe immer im Kreis. So kann er sich nie zu weit vom Nest entfernen. Gesunde Welpen liegen immer auf einem Haufen, das nennt man Haufenbildung.
In der ersten Lebenswoche besteht das Leben der Welpen aus Trinken, Schlafen und Wachsen. Von Mama behütet und gepflegt, wachsen sie jeden Tag und nehmen 70 bis 100 Gramm zu. Sie haben nach einer Woche ihr Geburtsgewicht verdoppelt.
Dies ist für mich eine schöne Zeit. Ich füttere die Hündin, führe sie, meist unter großem Protest, nach draußen zum Pipi machen und säubere bei Bedarf die Decken der Wurfkiste. Einmal am Tag werden die Welpen gewogen und das Gewicht in eine Liste eingetragen. Windeln braucht ein Welpe nicht. Sie werden von der Mutter am Bauch geleckt und erst dann, machen sie Pipi und ihren Haufen. Mama frisst alles auf. Steckt man in diesem Alter, einem Welpen, den kleinen Finger ins Mäulchen, wird er begierig daran saugen. Die Welpen haben eine große, breite Zunge, mit der sie die Zitze, in diesem Fall den Finger, fest umschließen.